immer wieder mache ich Fotos im Garten, vergesse aber regelmäßig, sie zu posten
doch bei dem Wetter draußen tut es vielleicht gut, auf die Blumen im Mai zurück zu blicken…
… naja, heute ist es zwar kühler, aber insgesamt fühlte es sich in der letzten Zeit schon ganz schon sommerlich an.
Also, die dicke Jacke erst mal auf Eis
gelegt
sie ist schon recht weit fortgeschritten (mehr dazu in den nächsten Tagen)
und her mit:
jaaaa, und das findet auch “Grisou”, es gibt die eine oder andere Baustelle
im letzten Sommer begonnen und jetzt geht es weiter – ich gebe zu, immer wieder dasselbe löst bei mir schnell mal Langeweile aus, aber ich stehe ja auch nicht unter Zeitdruck…
ich habe bisher 10 von jeder Sorte, die nächsten 10/20 sollen folgen. Insgesamt sollen es 28 von beiden Motiven werden, also 56 insgesamt – so Babydecken-Größe…
…mal sehen, wie weit ich komme?
…oh, eben sehe ich, daß ich die Größenberechnung schon mal etwas anders dimensioniert hatte…
Abenteuer Brotbacken
Bis hierher hat alles gut geklappt. Das Dinkel-Sauerteig-Brot in seinen “Gär-Tüten” und darin in Holz-Formen auf dem Weg in den Heizungskeller.
2 Stunden später… was jetzt kommt war ein Werk von Sekunden, deshalb keine Zeit für Fotos:
der Schieber schon vorbereitet mit Gries zum besseren rutschen, doch dann… die Brote, suuuuper gegangen, kleben total in den Gär-Formen… alles auf den Schieber gekratzt, wo es weiter klebt… und mit Schmackes in den Backofen geschleudert.
DRINN…
und
sie scheinen sogar auf zu gehen
nicht unbedingt form-vollendet…
aber
Ähnlichkeit mit Brot ist da…
schmecken tut´s
… Was sich rar macht, macht sich interessant
oder, was lange währt wird endlich gut…
ja, es ist da! am 9. Februar bei a…on bestellt und nu isses da.
Ein schönes Buch und ich finde, die Warterei hat sich gelohnt… passt fast zu meinem Näh-Tempo…
es enthält 5 Schnittmuster, 1 Rock, 1 Bluse und drei Kleider und schöne Bilder
Bin mal gespannt. Erstmal nähe ich aber einen kostenlosen Schnitt von Colette:
dazu später mehr…
Suschna schreibt in ihrem Blog über geheimnisvolle Knoten, ich denke, ich kann etwas zur Aufklärung beitragen…
es könnte dabei um Posamenten-Knüpferei gehen:
ich fand es in dem Buch “Ich kann handarbeiten” von Mizi Donner und Carl Schnebel von 1919 gibt oder gab es in den letzten Jahren auch noch als Print
…es gibt sicher noch viele Geheimnisse aufzuklären
eigentlich bin ich ja eher der Hosen-Typ…
… was soll ich dazu sagen?
schmale Hose von “Zwischenmass”
ist bei mir jedenfalls nicht schmal…
ich habe an beiden Seiten schon mehr als 8 cm weniger als für meine Größe vorgesehen, Schrittnaht verändert.
inzwischen habe ich den Schnitt modifiziert, werde ihn bald nochmal nähen. Das Ziel ist, eine gut sitzende Hose, die ich auch kaufen würde. Diese würde ich nicht kaufen, aber sie wird ihr Leben bei mir haben, –als Bequem-Hose…
aber, ich habe sie gestern angezogen, um meiner Mutter wieder das neueste vom Diy zu präsentieren: O-Ton: “was für eine schöne Hose!” Ha! Dafür hat es sich doch schon gelohnt!
Der Stoff übrigens ist vom holländischen Stoffmarkt, der Hammer! total angenehm zu tragen. Preis für die Hose: ca 9 €
Dazu trage ich mein shirt, was ich hier schon mal gezeigt habe und den grauen von den Zwillingen
so viel me-made habe ich selten!
… es geht voran! Das Wetter hilft mir enorm
ich nehme immer wieder gerne meine wärmende Jacke zur Hand.
18cm Höhe ab Schulter sind gestrickt – bisher habe ich zwischen den Markern zugenommen – Ärmel, nun nehme ich 5x in jeder 2. R vor dem ersten und nach dem 2. Marker (außerhalb der Ärmel) 1 Masche aus dem Querfaden zu:
bevor ich nun die Ärmelmaschen stilllege einmal den jetzigen Zustand – flachgelegt
Die schwarze Linie zeigt, wie durch die Maschen-Zunahmen die Form entstanden ist.
die Ärmelmaschen jetzt stilllegen
dafür die VT-Maschen stricken, 6 Maschen zusätzlich anschlagen, Ärmel-Maschen auf einen Baumwoll-Faden ziehen
RT-Maschen stricken, Ärmel-Maschen auf einen Faden ziehen, 6 Maschen anschlagen, VT-M stricken.
Hier endet die Contiguous – Methode, der weitere Verlauf ist normales von oben nach unten stricken.
ich werde Euch gerne zeigen wie ich weiter mache.
Die M teilen sich so auf: 31 – 6 – 60 – 6 – 31 in die Mitte der 6 M setze ich je einen Marker
Die Teile werden jetzt in einem Stück nach unten gestrickt.
Für eine angedeutete Taille stricke ich nach dem ersten und vor dem 2. Marker 3x 1 Masche zusammen, nach 5, 10 und 15 cm ab Unterarm gemessen. Diese Maschen nehme ich ab 20, 22 und 24 cm wieder zu
Gleichzeitig stricke ich für die Taschen 10 M von der Vorderkante entfernt 16 M mit einem Restgarn ab.
…Fortsetzung folgt
Garn: Collection Gamma “Harlekin”, 50% Mohair, 21% Schurwolle, 20% Polyamid, 9% Polyacryl – gut abgelagert
70m Lauflänge/ 50g
MaPro mir Ndl.stärke 5 – 12M x 20R = 10cm²
Maschenanschlag (ich habe einen provisorischen über einen HilfsFaden gemacht, so wie in dem Video von “Nadelspiel” gezeigt , damit ich die offenen Maschen wieder zum anstricken habe, es geht aber auch jeder andere Anschlag)
M = Masche, R = Reihe, Ma = Marker, sMa = Marker übernehmen, re = rechts, li = links, Mz = 1 Masche aus dem Querfaden verschränkt zunehmen,
20M + 6M für die Schulternähte
1. Reihe, Rückreihe: 1li – Ma – 2li – Ma – li bis 3 M vor Reihenende – Ma – 2li – Ma – 1li
2. Reihe, Hinreihe: 1re – Mz – sMa – 2re – sMa – Mz – re bis vor Marker – Mz – sMa – 2re – sMa – Mz – 1 re
3. Reihe, Rückreihe: 2li – Mz – sMa – 2li – sMa – Mz – li bis vor Marker – Mz – sMa – 2li – sMa – Mz – 2li
nach diesem Prinzip fortsetzen: d.h. in jeder R zunehmen – die fett gedruckten 2 M bilden die “Schulternaht” – bis die “Schulternaht” die gewünschte Länge erreicht hat (bei mir 8cm = 16R)
für die Formung der Nacken-Linie habe ich beidseitig der 6 mittleren Maschen in jeder 2. R (ab R2) 3x je 1M zugenommen (Mz).
auf dem linken Bild sieht man recht gut die Schulterlinie, rechts sollten die Zunahmen für die Nackenlinie zu erkennen sein, die sehe ich selbst nicht, aber man sieht deutlich, wie die Maschen beim offenen Anschlag auf dem Konstrastfaden hängen.
jetzt beginnt der Ärmel
dafür die Marker um je 2M nach aussen versetzen, so das 6M (=ÄrmelMaschen) zwischen den Markern sind. Die Zunahmen jetzt zwischen den Markern machen:
in jeder Reihe hinter/vor den Markern 1Mz, 8x – dann in jeder 2.R *
anprobieren! hier entsteht nur die Breite der Ärmel.
dazwischen ab Reihe 11 für die vordere Ausschnittkante am äußeren Rand 4x in jeder 2.R 1M zunehmen, 1x 10 Maschen, so das jedes Vorderteil halb soviele Maschen + 1Randmasche hat, wie das Rückenteil (bei mir 26M pro VT, 50M im RT)
* so weiter stricken, bis die Ärmel-Linie von der Schulter abwärts gemessen 18 cm beträgt, die Ärmel-Zunahmen beenden
ich denke, man kann schon etwas erkennen
Fortsetzung folgt in den nächsten Tagen… wenn es so kühl bleibt kann man das dicke Garn noch gut auf dem Schoß vertragen…
das Dorf in dem ich geboren und aufgewachsen bin, ist ein idyllisches Fleckchen Erde im ostwestfälischen Nethetal.
Herausragende Gebäude sind die von Johann Conrad Schlaun erbaute barocke Kirche
und das ebenfalls barocke Schloss
Seit Ende April gibt es eine neue Sehenswürdigkeit. Das “Weidenpalais” mit dem “Weidendom” mehr dazu in diesem Artikel
Ich war gestern dort und habe ein paar Impressionen mitgebracht, seht selbst:
bin schon gespannt, wenn es grün wird.
hier die versprochene Zeichnung/ Arbeitsgrundlage:
also, schlicht, aber mit eingefassten Rändern in blau-lila
man sollte das Ganze natürlich immer mal überprüfen, vor allem, wenn man unsicher ist, ob es passt…
sieht doch schon recht nett aus — oder?
aaaaaaaaaaaber!
Da stimmt etwas nicht!
und ich weiß auch schon, was: Das Ganze ist zu weit! Seht mal, dort, wo die größere Nadel steckt, sollte die Schulter enden.
Ausserdem:
ich finde, auch der Ausschnitt ist viel zu groß (vergl. Frühlingsjäckchen)
und beim näheren hinsehen messen, stelle ich fest, daß auch schon ein Fehler in der Maschenprobe liegt…
hab mich wohl verguckt
also:
Alles auf Anfang. Das Prinzip bleibt.
Man sollte eben doch keine Schnell-Schüsse machen. In ein paar Tagen geht es weiter, aber ich werde es jetzt genauer dokumentieren. Vielleicht hat ja jemand Lust, mit zu stricken
Die neue Maschenprobe (natürlich noch vor dem ribbeln am Original gemessen)
12 Maschen x 20 Reihen = 10 x 10 cm – mit Nadelstärke 5 gestrickt