Gedulds-Faden

Gut Ding will Weile haben…

Nahezu 20 Jahre lebt nun diese Woll-Mohair-Poly-Mischung mit dem Namen „Harlekin“ schon bei mir. Den größten Teil der Jahre hat sie einfach nur in den Tiefen meines Schrankes gewohnt, heute befindet sie sich in meinem „Stash“.

ich habe heute keine Ahnung mehr, warum ich sie seinerzeit gekauft habe und hatte lange keine Idee, was aus ihr werden könnte.

Vermutlich war ich einfach noch nicht reif für dieses Garn. 😐

Sie möchte ein Jäckchen werden – und ich denke, das ist eine Gelegenheit zu zeigen, wie mit der Contiguous-Methode  von Susie Myers eine Jacke entsteht.

Meine Vorstellung ist ein schlichtes Jäckchen, mit einer farbigen Einfassung (ich werde wohl ´mal eine Zeichnung nachreichen)

lt. Maschenprobe sind 10cm² 14Maschen x 20 Reihen

ich schlage zunächst die Breite des rückwärtigen Halsausschnittes = 24 M plus beidseitig 3 Maschen mehr an und stricke zuerst eine Rückreihe, links, in der ich die Maschenmarkierer vor und hinter die zukünftige Schulternaht setze: vor Masche 2, hinter M 3, vor die dritte und hinter die zweite vor Reihenende.

In der ersten Hinreihe und in jeder weiteren Reihe nehme ich vor und hinter den Markern je 1 Masche zu, indem ich, wie bei Susie beschrieben aus einer Masche 2 stricke – egal ob rechts oder links, einmal von vorn und einmal von hinten einstechen, wie man auf dem Foto von Susies Probe recht gut erkennen kann.

Der Anfang ist gemacht, so fahre ich fort, bis meine Schulterbreite erreicht ist.

Für die rückwärtige Halsausschnitt-Form kann man noch an zwei bis 4 Stellen ein paar Reihen lang Maschen zunehmen, was ich natürlich vergessen habe, ich denke, ich halte stattdessen den Rand beim anstricken des Besatzes etwas ein.

Nun bin ich gespannt, ob alles so wird, wie gewünscht…

Fortsetzung folgt…

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2 Gedanken zu “Gedulds-Faden

  1. Also irgendwann möchte ich das auch unbedingt stricken, aber du weißt ja, ich habe die Drops-Jacke in Arbeit. Und ein Tuch. Und bei Lanade Garn bestellt. Für noch ´ne Drops-Jacke und ein Tuch.
    Oh oh, wo führt das hin!?

    LG Sabine

  2. Das schöne an der Contiguous-Methode ist, daß sie auf jede Jacke/Pullover mit eingesetzten Ärmeln, sofern das Muster nicht von unten nach oben fordert, angewendet werden kann. Das umrechnen ist Kinderleicht, sobald man die Methode „begriffen“ hat. 🙂

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