Augen auf!

Na ja, das ist jetzt der Versuch, den Bogen zu Occhi zu schlagen 😉

„Occhi“ ist italienisch und bedeutet „Auge“ und Augen-förmig ist das „Schiffchen“, mit dem  man Occhi- oder Schiffchen-Spitze macht.

Da waren zwei in meiner Gruppe, Die Fadenwerker die in Bad Meinberg spinnt eine Occhi-Schmuck-Künstlerin gesehen haben und das auch mal gerne machen möchten…

So, und nun probiere ich so rum…

habe mal in meinem Fundus gestöbert:

da findet sich alte und neue Literatur, verschiedene Occhi-Schiffchen, Selbst-Versuche aus vergangenen Jahrzehnten :mrgreen:

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Plaste und Elaste….

damit quäle ich mich im Moment 😆

aber, ich genieße die Herausforderung…

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Mein Sonntag!

Hach, was für ein Wetter 🙂

war zwar noch nicht Côte d´azur, aber schon mal Weserbergland – also nicht blauer Himmel und 25°C, sondern wischiwaschi und 18°C, aber FRÜHLINSLUFT —Ahhhhhhhhh

und erstmal ein Gang durch den Garten

… es kommt zwar alles gleichzeitig, aber es wird.

obwohl man so einen Tag nicht unbedingt im Museum verbringen sollte, habe ich gestern etwas angesehen, dass richtig Spaß auf „Sommer-Sonne-Rimini“ macht und zwar hier

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an manches erinnert man sich noch gut, zumal bei uns im Dorf Neues manchmal doch etwas verspätet ankam. Alles, was wir in der Zeit und auch in den 60ern erlebten war Fortschritt und ist vielleicht deshalb so positiv im Gedächtnis. Denn in Wirklichkeit hatte zu der Zeit kaum jemand ein „richtiges“ Badezimmer oder gar Wasserklosett – wir aber 😎

Und die Mode! Hach, die war doch richtig schön. Man hatte natürlich als Frau nur ein Ziel zu haben, es dem Mann so richtig schön zu machen… guck mal das Buch: „Was Männern gut schmeckt“ 😀

 

Irische Häkelspitze und so

ja, die habe ich vor Jahren (annähernd 20!) gehäkelt. aus irgendeinem Burda-Buch oder Heft, dass leider nicht mehr in meinem Besitz ist.

Sie hat lange in einer Schublade geschlummert, deshalb musste ich sie auch ein paar Tage einweichen und waschen, doch jetzt strahlt sie und schmückt unser Wohnzimmer-Fenster.

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das verarbeitete Garn war „DMC-Cebelia“ Stärke 30, sehr fest gehäkelt, so dass sie schön die Form hält. So extrem häkele ich heute nicht mehr.

Bei der Suche nach dieser Spitze habe ich noch dieses „Schätzchen“ gefunden:

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…so ein „Strunz-Läppchen“, also ein Ziertuch für die Blazer-Brusttasche, mit feinem Häkelgarn und Häkelnadel 0,75, oder so, gehäkelt.

die Technik, die ich hier verwendet habe nannte sich „Gitter-Häkelei“, gefunden in einem älteren Handarbeitsbuch. Eine Googlesuche mit diesem Stichwort hat leider nix ergeben…Schade, es würde mich interessieren, ob es da noch mehr gibt.

neues im Bücher-Regal…

und zwar in der Strick – Abteilung: = Beute aus dem Berlin-Besuch in der letzten Woche 🙂

man kann ja einfach nicht genug haben, aber es gibt doch immer wieder schöne Anregungen.

Das Buch von Marianne Isager ist, soweit ich weiß, eine Neuauflage, aber ich hatte bisher noch keins von ihr. Ich finde fast jedes Stück darin schön.

Die Frühlingsausgabe der amerikanischen Zeitschrift „knitwear“ ist ebenfalls abwechslungsreich, enthält ein paar ungewöhnliche Teile.
Auf jeden Fall schöne Strick-Unterhaltung.

Weiden Dom in Rheder

das Dorf in dem ich geboren und aufgewachsen bin, ist ein idyllisches Fleckchen Erde im ostwestfälischen Nethetal.

Herausragende Gebäude sind die von Johann Conrad Schlaun erbaute barocke Kirche

und das ebenfalls barocke Schloss

Schloss Rheder

Seit Ende April gibt es eine neue Sehenswürdigkeit.  Das „Weidenpalais“ mit dem „Weidendom“ mehr dazu in diesem Artikel

Ich war gestern dort und habe ein paar Impressionen mitgebracht, seht selbst:

         

bin schon gespannt, wenn es grün wird.

Spieglein, Spieglein…

hab ihn wieder! vor Jahren habe ich ihn aus Platz-Gründen an Tochter abgegeben, nun war sie ihm überdrüssig

– und ich freue mich, daß ich ihn wieder habe.

Kann ihn doch so gut gebrauchen, wo meine Näh-Lust wieder erwacht ist:

 

mein Spiegel

na und wer bringt sich da schonmal ins Bild?

meine frisch genähte Tunika/Kleid – die stelle ich aber demnächst noch näher vor…

Weihnachtliche Grüße aus Bratislava!

4 Tage Wien und Bratislava liegen hinter uns. Seeeeeehr schön! – bis auf das Wetter, aber das gehört sich in dieser Jahreszeit so.

Würde ich trotzdem sofort wieder machen.

… in Wien ist ein schöner Weihnachtsmarkt vorm Schloss Schönbrunn, erfreulich vor allem viel Kunsthandwerk und weniger Glühwein und Würstchen etc. -Buden.

… in Bratislava waren zwei Weihnachtsmärkte – sehr malerisch vor wunderschöner Kulisse der Altstadt und der imposanten Burg, die über allem thront. Die Stadt strahlte weihnachtlich geschmückt in blau oder rot – ich fand´s wunderschön!

Hier ein paar weihnachtliche Grüße aus Bratislava mit slowakischem Kusthandwerk

Drahtflechtereien sieht man dort häufig in verschiedener Weise – dies ist hier unter der Bezeichnung „Wikingerstricken“ bekannt.

noch eine Draht-Arbeit ein, wie ich finde, fröhlicher Engel

dieser Engel erinnert gleichzeitig an die Blaudruck-Tradition in der Slowakei.

eine schöne Adventszeit!

möchte ich Euch Allen wünschen!

mit einem Tannenbaum, der mich nun schon ca 30+ Jahre durch die Weihnachtszeiten begleitet. Ich habe ihn selbst geknüpft, mir dabei blutige Hände geholt…

Die Technik ist Makramée, das Material Sisal – deshalb die kaputten Hände ;-(

Ich finde ihn immer noch schön!

Leider habe ich die Anleitung nie wieder gefunden.

Vielleicht kennt sie ja jemand von Euch und kann mir helfen, sie wieder zu bekommen.

Die tüchtige Hausfrau…

ja, es gibt so Sachen, die haben immer Bestand.

In diesem Buch:

>Von der Kunst, sich zu kleiden.

Es ist das Geheimnis aller gut und geschmackvoll Gekleideten, daß sie nichts tragen, was die Schwächen ihrer Erscheinung betonen oder nicht vorhandene Reize aufmerksam machen könnte. 

So zeigt z.B. zu jugendliche Kleidung unerbittlich, daß ihre Trägerin nicht mehr jung ist. Grelle Farben bei blasser Gesichtsfarbe lassen diese krankhaft hervortreten; auffällige Verzierungen oder Kleiderlinien werden einen mangelhaften Wuchs besonders bloßstellen.

Vielleicht ließe sich alle Kleiderkunst in dem Worte zusammenfassen:

„Kleide dich, wie du aussiehst, und nicht, wie du aussehen möchtest.“

Farben und Kleiderformen sind die entscheidenden Punkte, in denen wir das Richtige zu treffen suchen müssen.<

…ja, ich finde, das trifft es – nun müssen wir uns nur noch daran halten, was nicht immer einfach ist.

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