SWAP!

neulich stolperte ich über dieses Wort: SWAP – das heißt: Sewing with a plan, also Nähen mit Planung!?

Und wirklich – ich habe/hatte bisher im Grunde nur nach Lust und Gefühl genäht – ebenso Stoffe gekauft und eher nach Übungszweck genäht.

Inzwischen werden die Ergebnisse besser und ich wage mich auch an etwas schwierigere Sachen.

In letzter Zeit aber fange ich tatsächlich an zu planen, was ich in der/den kommenden Saison/s tragen möchte (ich möchte meine Arbeit wirklich nicht nur für eine Saison machen), was meine derzeitige Garderobe ergänzen könnte, welche Anlässe anstehen und so weiter… also, es sortiert sich allmählich 😀

Hier mal ein Blick auf den Kleiderständer in meinem Nähzimmer:

es sind Kleidungsstücke, die schon Richtung Herbst zeigen oder, die man immer tragen kann:

Hosenrock in ockerfarbenem Jeansstoff von „Schnittvision“

kleines Jäckchen aus dunkelblauem Baumwolljersey aus „Knipmode“ 7/ 2014

Rock „Skyline“ aus „Twinkle Sews“

Jersey-Schluppenbluse aus „Burda“ Heft 9/ 2007

Bleistiftrock in Petrol aus „Knipmode“ 7/ 2012

Alles werde ich noch einzeln vorstellen 🙂

Taschen, Taschen, Taschen…

…und kein Ende, weil es richtig Spaß macht.

zuerst, so zum üben habe ich ja diese gemacht:

P1000844 (FILEminimizer) P1000840 (FILEminimizer)

P1000831 (FILEminimizer) P1000829 (FILEminimizer) P1000828 (FILEminimizer)

die schräge Tasche ist von hier alles andere kommt aus den Büchern von Miriam Dornemann

so wie auch mein neuestes Werk:

tadaaaaaaaaaaaaaahhhh!

der karierte Boden ist aus Wachstuch. Ich habe aus dem 3. Buch eine Kosmetiktasche um 150° vergrößert noch mit Innentaschen und Reissverschlusstasche ergänzt, und nun passt wunderbar mein Strick, näh oder sonstwas-Zeugs hinein…

das war eine gemeinsame Aktion der Fadenwerker – gemeinsames Nähen in einer Gruppe macht Spaß und motiviert gegenseitig. Es lohnt, wiederholt zu werden.

neues im Bücher-Regal…

und zwar in der Strick – Abteilung: = Beute aus dem Berlin-Besuch in der letzten Woche 🙂

man kann ja einfach nicht genug haben, aber es gibt doch immer wieder schöne Anregungen.

Das Buch von Marianne Isager ist, soweit ich weiß, eine Neuauflage, aber ich hatte bisher noch keins von ihr. Ich finde fast jedes Stück darin schön.

Die Frühlingsausgabe der amerikanischen Zeitschrift „knitwear“ ist ebenfalls abwechslungsreich, enthält ein paar ungewöhnliche Teile.
Auf jeden Fall schöne Strick-Unterhaltung.

zu den Schnittmustern…

… von vorgestern möchte ich noch hinzufügen:

„Punjab“ ist ein Schnitt, wie für mich gemacht – ich musste nichts ändern 🙂 – also das macht mir Mut weiter mit der „Schnittquelle“ zu nähen.

„Sorbetto“ war auch unproblematisch, dazu auch noch kostenlos und mit vielseitigen Möglichkeiten und Tutorials richtig gut für Anfänger – allerdings, etwas englisch sollte man können…

Das Kleid aus „Meine Nähmode“ im Stil von Audrey Hepburn, wäre ohne die Fachfrau Juana nichts geworden, denn der Schnitt musste angepasst werden, was solange kein Problem ist, wenn es sich um individuelle Problemchen handelt – hier waren jedoch die Ärmel das Problem, der Armausschnitt war viel enger, als der Ärmel es brauchte, der wiederum war sehr breit und hoch, und saß einfach gar nicht. Hier wurde komplett verändert. Vielleicht lag es aber auch an dem sehr unübersichtlichen Schnittbogen, vielleicht habe ich einfach nicht alles richtig gesehen und abgezeichnet?

Kleid Meine NähmodeBild aus nowaks Blog

Die Anleitung jedoch empfand ich als sehr hilfreich und ausführlich.

Insgesamt habe ich das Gefühl, mich nähtechnisch ein Stück weiter entwickelt zu haben. Das Gefühl ist gut!

sülves maakt

ja, selbst gemacht – und manchmal ist man dann richtig ein bisschen stolz 😳

Schnitt: Punjab von „Schnittquelle „

es gibt auf deren Blog auch ein Tutoral dazu, sehr gut, trotzdem habe ich es ganz anders gemacht 🙂

Das Kleid aus einem sehr günstigen stretchigen Stoff von „Stoffreich“

ist nach einem Schnitt aus „Meine Nähmode“ Heft 4/ 2011 als Einzelschnittmuster „New Look“ 6000:

hätte ich ohne Juana nie so hingekriegt!

                                           

die kleine Bluse ist „Sorbetto“ von „Colette Patterns“ (kostenlos downloaden), ein wunderbar wandelbarer Schnitt, habe ich sicher nicht das letzte mal genäht!

Der Rock nach einem einfachen Schnitt vom holländischen Stoffmarkt, Stoff ist ein Leinen-Baumwollgemisch vom örtlichen Stoffhändler, der sich sehr angenehm trägt.

Zuletzt ein Loop aus feiner (preisgünstiger) Seide:

So ist doch in letzter Zeit schon manches zustande gekommen. Fotos „an der Frau“  folgen dann nach und nach…