Auf den Nadeln!

Dieses virtuelle Strick-Treffen, dass all monatlich auf dem Blog von „Maschenfein“ habe ich offen gestanden erst gestern entdeckt. 🙄  Doch nehme ich das mal zum Anlass, Euch heute zu zeigen, was ich in diesem Juli auf den Nadeln habe. Ich „laufe immer mehrgleisig“ – d.h. noch lange nicht, das angefangene Projekte auch beendet werden. Wenn sich etwas nicht so  entwickelt, wie erwartet, trenne ich rigoros auf 🙂 – Es bedeutet auch, das ich oftmals herum probiere, bis es mir gefällt oder eine neue Idee kommt… In diesem Juli habe ich dieses auf den Nadeln: P1020937 (FILEminimizer)

das Ziel ist eine Jacke mit dem Lacemusterschal, der sich bis zum Saum fortsetzen soll. Ich versuche immer Nähte zu vermeiden und verwende verschiedene Methoden, die meist an die Contiguous-Methode angelehnt sind. In diesem Fall bin ich nach der Methode „slanted sleeven von Ankestrick“ vor gegangen. Das Muster ist ein von mir verändertes klassisches Loch-Zopf-Muster. Mein zweites Projekt ist zweifarbiges Patent in Variationen – hier der Anfang:

Hierzu bin ich dabei, Anleitungen zu schreiben- dazu aber in den nächsten Tagen mehr 😀 Vielleicht hat ja jemand Lust, das mal Probe zu stricken? 🙂

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Für alle die da draußen…

… denen der Sommer mal wieder zu kalt ist – ein Pullover im Spitzen-Look!

P1020894 (FILEminimizer)

Design: „fadori“

Garn: „Cotton-Merino“ von Drops

Ich habe den Pullover in einem Stück von unten nach oben gestrickt.

Technik ist eine von mir modifizierte „Contiguous-Methode“ in quasi umgekehrter Richtung 😀

Das wunderbare Muster ist ein Estnisches Lochmuster

Hier noch ein paar Details:

und ich? ja, ich liebe kühle Luft – mir ist er auch jetzt noch zu warm, deshalb werde ich ihn dann ab Herbst tragen 😉

Cocolike

… ein Hauch von Coco…

und außerdem längst überfällig! die älteren unter Euch werden sich erinnern :mrgreen:

ja, es ist schon fast ein Jahr her, dass ich über ihr Entstehen berichtet habe –  und sie ist längst 😳 fertig!

Ja, mein Chanel-angehauchtes-Jäckchen.

Und, was soll ich sagen, sie trägt sich sehr gut.

Strickjacke – Fortsetzung

… dem Wetter nach müsste ich ja längst fertig sein, aber sie liegt einfach da rum nichts tut sich.

was vorher war findet Ihr unter den Tags  „Contiguous“ und „Strickjacke“

Aber bis zu diesem Zustand war ich doch nicht ganz untätig… und es wird Zeit, mal darüber zu berichten:

2 cm vor erreichen erreichen der Gesamtlänge, in 32 cm Länge nach dem Armausschnitt schneide ich den Faden ab und beginne mit dem I-cord-Abketten mit dem Blenden-Garn (Drops Merino), mit doppeltem Faden. Dafür zunächst eine Rückreihe links stricken, dann 3 M aufstricken:

 

*3M re, 1 abheben, 1 re, die abgehobene drüber ziehen, die 4M wieder auf die linke Nadel hängen, ab * wiederholen

 

– für den Halsausschnitt aus der Kante ebenfalls mit Drops Merino doppelt von der rechten Seite Maschen rechts herausstricken, 1R links, dann I-cord abketten.

– aus den vorderen Kanten je 74M herausstricken, ebenso abketten, wie beim Halsausschnitt

für die Ärmel 44M vom Faden wieder auf die Nadel nehmen, aus den 6 zusätzlichen Maschen zwischen Vorder- und Rückenteil 6M aufnehmen = 50M, in Rd weiterstricken. Für die Abnahmen in Rd 8 – nach der ersten M 2 re zusammen stricken, 3M vor der letzten M 2M überzogen zusammenstricken. Insg. 12 x, jede 5. Rd.

und so sieht das nun aus:

 

… und Keiner macht mal wieder weiter 😉

Strickjacke – Contiguous-Rezept ll

… es geht voran! Das Wetter hilft mir enorm 😉 ich nehme immer wieder gerne meine wärmende Jacke zur Hand.

18cm Höhe ab Schulter sind gestrickt – bisher habe ich zwischen den Markern zugenommen – Ärmel, nun nehme ich 5x in jeder 2. R vor dem ersten und nach dem 2. Marker (außerhalb der Ärmel) 1 Masche aus dem Querfaden zu:

bevor ich nun die Ärmelmaschen stilllege einmal den jetzigen Zustand – flachgelegt 😎

Die schwarze Linie zeigt, wie durch die Maschen-Zunahmen die Form entstanden ist.

die Ärmelmaschen jetzt stilllegen

dafür die VT-Maschen stricken, 6 Maschen zusätzlich anschlagen, Ärmel-Maschen auf einen Baumwoll-Faden ziehen

RT-Maschen stricken, Ärmel-Maschen auf einen Faden ziehen, 6 Maschen anschlagen, VT-M stricken.

Hier endet die Contiguous – Methode, der weitere Verlauf ist normales von oben nach unten stricken.

ich werde Euch gerne zeigen wie ich weiter mache.

Die M teilen sich so auf: 31 – 6 – 60 – 6 – 31 in die Mitte der 6 M setze ich je einen Marker

Die Teile werden jetzt in einem Stück nach unten gestrickt.

Für eine angedeutete Taille stricke ich nach dem ersten und vor dem 2. Marker 3x 1 Masche zusammen, nach 5, 10 und 15 cm ab Unterarm gemessen. Diese Maschen nehme ich ab 20, 22 und 24 cm wieder zu

Gleichzeitig stricke ich für die Taschen 10 M von der Vorderkante entfernt 16 M mit einem Restgarn ab.

               

…Fortsetzung folgt

Strickjacke – mein Contiguous-Rezept

Garn: Collection Gamma „Harlekin“, 50% Mohair, 21% Schurwolle, 20% Polyamid, 9% Polyacryl – gut abgelagert

70m Lauflänge/ 50g

MaPro mir Ndl.stärke 5 – 12M x 20R = 10cm²

Maschenanschlag (ich habe einen provisorischen über einen HilfsFaden gemacht, so wie in dem Video von „Nadelspiel“ gezeigt , damit ich die offenen Maschen wieder zum anstricken habe, es geht aber auch jeder andere Anschlag)

M = Masche, R = Reihe, Ma = Marker, sMa = Marker übernehmen, re = rechts, li = links, Mz = 1 Masche aus dem Querfaden verschränkt zunehmen,

20M + 6M für die Schulternähte

1. Reihe, Rückreihe: 1li – Ma – 2li – Ma – li bis 3 M vor Reihenende – Ma – 2li – Ma – 1li

2. Reihe, Hinreihe: 1re – Mz – sMa – 2re – sMa – Mz – re bis vor Marker – Mz – sMa – 2re – sMa – Mz – 1 re

3. Reihe, Rückreihe: 2li – Mz – sMa – 2li – sMa – Mz – li bis vor Marker – Mz – sMa – 2li  – sMa – Mz – 2li

nach diesem Prinzip fortsetzen: d.h. in jeder R zunehmen – die fett gedruckten 2 M bilden die „Schulternaht“ – bis die „Schulternaht“ die gewünschte Länge erreicht hat (bei mir 8cm = 16R)

für die Formung der Nacken-Linie habe ich beidseitig der 6 mittleren Maschen in jeder 2. R (ab R2) 3x je 1M zugenommen (Mz).

                                                           

auf dem linken Bild sieht man recht gut die Schulterlinie, rechts sollten die Zunahmen für die Nackenlinie zu erkennen sein, die sehe ich selbst nicht, aber man sieht deutlich, wie die Maschen beim offenen Anschlag auf dem Konstrastfaden hängen.

jetzt beginnt der Ärmel

dafür die Marker um je 2M nach aussen versetzen, so das 6M (=ÄrmelMaschen) zwischen den Markern sind. Die Zunahmen jetzt zwischen den Markern machen:

in jeder Reihe hinter/vor den Markern 1Mz, 8x – dann in jeder 2.R *

anprobieren! hier entsteht nur die Breite der Ärmel.

dazwischen ab Reihe 11 für die vordere Ausschnittkante am äußeren Rand 4x in jeder 2.R 1M zunehmen, 1x 10 Maschen, so das jedes Vorderteil halb soviele Maschen + 1Randmasche hat, wie das Rückenteil (bei mir 26M pro VT, 50M im RT)

* so weiter stricken, bis die Ärmel-Linie von der Schulter abwärts gemessen 18 cm beträgt, die Ärmel-Zunahmen beenden

                                                 

ich denke, man kann schon etwas erkennen 🙂

Fortsetzung folgt in den nächsten Tagen… wenn es so kühl bleibt kann man das dicke Garn noch gut auf dem Schoß vertragen…

Fortschritt im Rückschritt

hier die versprochene Zeichnung/ Arbeitsgrundlage:

also, schlicht, aber mit eingefassten Rändern in blau-lila

man sollte das Ganze natürlich immer mal überprüfen, vor allem, wenn man unsicher ist, ob es passt…

    

sieht doch schon recht nett aus — oder?

aaaaaaaaaaaber!

     

Da stimmt etwas nicht!

und ich weiß auch schon, was: Das Ganze ist zu weit! Seht mal, dort, wo die größere Nadel steckt, sollte die Schulter enden.

Ausserdem:

    ich finde, auch der Ausschnitt ist viel zu groß (vergl. Frühlingsjäckchen)

und beim näheren hinsehen messen, stelle ich fest, daß auch schon ein Fehler in der Maschenprobe liegt…

hab mich wohl verguckt 😳

also:

Alles auf Anfang. Das Prinzip bleibt.

Man sollte eben doch keine Schnell-Schüsse machen. In ein paar Tagen geht es weiter, aber ich werde es jetzt genauer dokumentieren. Vielleicht hat ja jemand Lust, mit zu stricken 🙂

Die neue Maschenprobe (natürlich noch vor dem ribbeln am Original gemessen)

12 Maschen x 20 Reihen = 10 x 10 cm – mit Nadelstärke 5 gestrickt

Gedulds-Faden

Gut Ding will Weile haben…

Nahezu 20 Jahre lebt nun diese Woll-Mohair-Poly-Mischung mit dem Namen „Harlekin“ schon bei mir. Den größten Teil der Jahre hat sie einfach nur in den Tiefen meines Schrankes gewohnt, heute befindet sie sich in meinem „Stash“.

ich habe heute keine Ahnung mehr, warum ich sie seinerzeit gekauft habe und hatte lange keine Idee, was aus ihr werden könnte.

Vermutlich war ich einfach noch nicht reif für dieses Garn. 😐

Sie möchte ein Jäckchen werden – und ich denke, das ist eine Gelegenheit zu zeigen, wie mit der Contiguous-Methode  von Susie Myers eine Jacke entsteht.

Meine Vorstellung ist ein schlichtes Jäckchen, mit einer farbigen Einfassung (ich werde wohl ´mal eine Zeichnung nachreichen)

lt. Maschenprobe sind 10cm² 14Maschen x 20 Reihen

ich schlage zunächst die Breite des rückwärtigen Halsausschnittes = 24 M plus beidseitig 3 Maschen mehr an und stricke zuerst eine Rückreihe, links, in der ich die Maschenmarkierer vor und hinter die zukünftige Schulternaht setze: vor Masche 2, hinter M 3, vor die dritte und hinter die zweite vor Reihenende.

In der ersten Hinreihe und in jeder weiteren Reihe nehme ich vor und hinter den Markern je 1 Masche zu, indem ich, wie bei Susie beschrieben aus einer Masche 2 stricke – egal ob rechts oder links, einmal von vorn und einmal von hinten einstechen, wie man auf dem Foto von Susies Probe recht gut erkennen kann.

Der Anfang ist gemacht, so fahre ich fort, bis meine Schulterbreite erreicht ist.

Für die rückwärtige Halsausschnitt-Form kann man noch an zwei bis 4 Stellen ein paar Reihen lang Maschen zunehmen, was ich natürlich vergessen habe, ich denke, ich halte stattdessen den Rand beim anstricken des Besatzes etwas ein.

Nun bin ich gespannt, ob alles so wird, wie gewünscht…

Fortsetzung folgt…

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