Fadori

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Frühlingsjäckchen-Finale mit Rock

endlich ist es soweit: I proudly present:

mein Jäckchen

wie gut, daß es auch wärmt!

denn das Wetter zeigt immer noch die kühle Schulter

und meinen Rock!

der nicht wärmt…

deshalb noch die blickdichte Strumpfhose aber trotzdem: mein zweiter selbstgenähter Rock!

habe ihn zwar zur Jacke gemacht, werde Beiden aber ein Eigenleben gönnen

bin fast ein bischen stolz 😎

das stricken fällt mir leichter als das nähen, gebe ich zu, aber – man wächst schließlich mit den Aufgaben.

näheres zu den Beiden gibt´s drinnen:

   

die Jacke habe ich in Material und entstehen schon beschrieben.

In einem Stück in der „Contiguous-Methode“ ohne Nähte gestrickt.

Das handgefärbte Garn aus der „Wollerey“ lies sich angenehm stricken und trägt sich wunderbar.

Offenbar war ein Knäuel dunkler, zum Glück habe ich das zuerst verstrickt, so daß es automatisch die Passe ergibt und so nicht störend wirkt.

Der Rock ist aus einem Jeansstoff von „Strenesse“ bei „alfatex“ in Göttingen günstig erstanden – er knautscht ziemlich…

die beiden anderen Baumwollstoffe sind alte Bettwäschestoffe aus meinem Fundus.

Bei dem Schnitt von „Zwischenmass“ gefällt mir die Taschenlösung, deshalb habe ich das durch die Stoffe betont. Den Schnitt habe ich in der Weite etwas angepasst, er sitzt immer noch nicht so ganz perfekt, aber ich werde ihn sicher noch öfter nähen.

viel modemutig bin ich ja gar nicht, deshalb freue ich mich besonders auf die mutigeren Damen, die bei Catherine heute ihre Creationen präsentieren.


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Frühlingsjäckchen die 5te

ähm. ich bin fertig! Geschafft!

ich habe zwar einen „Golf-Arm“, das kann man vom Golfen bekommen, aber auch von Stricken…

da muss ich jetzt durch…

das vorläufige Endergebnis…

seht Ihr am 16. April

ich habe auch einen Rock dazu in Arbeit, aber  hm – es erscheint mir ein wenig trachtig – hm

vielleicht zeige ich Euch heute erstmal die Lösung eines Malheurs:

               so die linke Seite

 

 

 

und so die rechte

 

 

 

irgendwie blöd, oder?

 

                also, runter mit den Maschen                                       und wieder rauf

 

 

 

na bitte, geht doch!

man darf nur keine Angst vor laufenden Maschen haben, wo sollten die denn auch hin?

aber, nun ist ja schon der Taschenbeutel gestrickt,

die Knöpfe ausgesucht,

und 13 g Garn übrig geblieben

alles weitere demnächst an dieser Stelle — gelle?

hier die anderen Zwischenstände


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Frühlingsjäckchen, die 4 te

bin schon ein paar Tage außer Gefecht gesetzt – GRIPPE – puuhh, hab mich schon lange nicht mehr so miserabel gefühlt. Kann nicht stricken, nicht nähen, nichts – hoffentlich ist das bald vorbei!!!

trotzdem will ich gar nicht meckern, ich bin schon gut vorangekommen.

Meist stricke ich die Sachen ja erst an, weil ich unbedingt wissen will, wie es aussieht, dann bleibt es schon mal länger liegen, bis ich wieder ein Stück weiterkomme etc. so arbeite ich mich durch mehrere Stücke, zwischendurch wird immer mal was fertig.

Dies System ist nichts für ordentliche Beamte!

Das geht nur bei solchen, die ein hoch-diszipliniertes Chaos beherrschen

– räusper –

In diesem Konflikt bin ich nun – ich muss konsequent an einem Stück arbeiten, denn ich will ja pünktlich fertig sein, und ich stricke langsam…

Daher ist es gut, dass ich die Contiguous-Methode gewählt habe, denn dann kann ich zwischendurch immer wieder die Fortschritte überprüfen und mich so wieder selbst motivieren…

das, was ich sehe, gefällt mir schon ganz gut. Das etwas ungleichmäßig gefärbte Garn macht es spannend, finde ich.

der weiße Faden ist der Platzhalter für den Taschenbeutel, er wird später herausgezogen und der TB in Runden hinein gestrickt.

hier geht es zu den anderen Frühlingsjäckchen-Strickerinnen. Ich geh dann mal kiebitzen…

 


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Frühlingsjäckchen die dritte

Das Garn, für das ich mich entschieden habe, ist von Frau Strickreich gefärbt, und deshalb etwas ungleichmäßig, was ich sehr schön finde.

Merino, mit einem schönen weichen Griff, die auch sicher ein bißchen Wärme spendet, ist das Frühlinglüftchen mal nicht so lau…

das Garn hatte ja schon einen Versuch hinter sich und zeigt deshalb ribbelspuren.

ich stricke mit Nadel 4

– der Anfang ist gemacht!

doch einen Blick auf meine selbstgemachten Marker gönne ich Euch noch!

Die anderen fleißigen Strickerinnen findet Ihr hier


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Frühlingsjäckchen die 2te

als Nachzügler bin ich heute unterwegs, dabei hatte ich gar keine Entscheidungsprobleme.

Schnell war mir klar, dass ich das Garn nehmen will, mit dem ich schonmal einen Anfang gemacht habe aber das begonnene Muster und ich – wir passten leider nicht zueinander…

also, alles (ich war schon fast unterm Arm) wieder aufgetrennt

die Farbe ist ein kräftiges cyclam-rot

die Idee war auch schon da, obwohl Ideen dazu da sind, weiterentwickelt zu werden…

und ich wollte schon seit längerer Zeit eine (für mich) neue Methode probieren:

dazu gefällt mir sehr gut der Schulter-Steg von „Fallmasche“, die überhaupt die Contiguous Methode sehr schön umgesetzt hat.

… nun noch ein bißchen herumgeprobt

vom ribbeln sind Löckchen geblieben – ich werde das Garn noch einmal fest wickeln, denn ich möchte es nicht anfeuchten, weil ich finde, dass man das später stärker sieht, als das geribbelte so zu verarbeiten

mein Muster, ein einfach stilisiertes Veilchen-Stiefmütterchen-Frühlingsblümchen:

und nun – AUF GEHT´S!

… ich bin im Moment so mittendrin – dem abarbeiten der zu erwartenden Frühlingsjäckchen!

phänomenal, kann ich da nur sagen ich bin gespannt, wie es weitergeht – den derzeitigen Stand seht Ihr hier

aber! da ist noch eine heimliche Strickerin mit dabei! was mich besonders freut!

laßt Euch überraschen, ich werde sie hier vorstellen und wir werden unsere Frühlingsjäckchen zu zweit präsentieren.

Also – Daumen drücken, dass alles klappt.

Danke, für die netten Kommentare!


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…und das alles nur in meinem Kopf :-)

Meine Inspirationen kommen aus allen möglichen Richtungen.

Mal ist es konkret ein gestricktes Modell aus einer Zeitschrift oder „ravelry“, der Strick-Community, mal ist es eine Farbkombination, die mir gefällt oder es ist eine spezielle Technik, ein schönes Muster, ein besonderes Garn, was mich reizt, auszuprobieren.

Auch auf der oft zitierten „Straße“ (wobei man den Begriff ruhig ein bißchen weiter fassen darf) finde ich Anregungen – ich sehe ein Kleidungsstück, muss nicht Strick sein, aber irgendetwas gefällt mir, vielleicht, wie die Knopfleiste geformt ist, oder ein Kragen, die Ärmel etc.

Meist ist es eine Summe vieler Anregungen und Möglichkeiten, plötzlich formt sich eine Idee und ich zeichne sie mir auf.

Manchmal zeichne ich auch alle möglichen Ideen, aber verwerfe sie erstmal wieder… Diese Ideen und Notitzen hebe ich auf.

Das hilft mir, wenn ich keine spontane Eingebung habe, aber gern etwas machen möchte, wie zum Beispiel mitstricken beim Frühlingsjäckchen-Knitalong!

Ich mag klassisches, es darf aber gern auch ein bißchen weiblich elegant aussehen.

da kommt dann Solches heraus: „moosgrün“ aus Kid-Mohair/ Seide und Alpaka

oder so etwas: aus 100% Schurwolle, 20 Jahre gereift

oder meine Stiefmütterchen-Weste aus dünner Baumwolle

Bei der Wahl meiner Garne bin ich offen. Ich habe ein Faible für schöne Garne guter Qualität. Was teuer sein kann, aber nicht muss. Ich verlasse mich da auf mein Fachwissen Gefühl. Besonders schön finde ich auch individuell gefärbte Garne, wie z.B. die von der Wollerey oder Dornröschen oder vielen anderen die es inzwischen gibt.

Wie die meisten Strickerinnen bin auch ich immer auf der Jagd nach schönen Garnen – ob im Internet oder in Läden, wo auch immer, bevorzuge ich es doch, wenn ich das Garn auch erfühlen und die Farben sehen kann. Online bestelle ich zumeist nur, wenn ich die Qualität schon kenne.

Dies ist mein erster knitalong! Mir gefällt, daß nicht alle ein Modell stricken, sondern jeder seine Vorstellung von Frühlings-Jäckchen ausführt.

Danke Catherine für diese schöne Idee. Ich bin schon ganz gespannt auf die Ergebnisse und die Wege dahin.

Mehr dazu hier.


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Zeitschleife

Stricken entspannt! und zwar seeeeeeehhhr

– man läßt seine Gedanken fließen und merkt dabei natürlich nicht, daß man in Reihe 64 – 68 – und 72 beidseitig hätte eine Masche zunehmen wollen müssen.

Also wieder zurück… ribbeln?

Zum Glück ist das Muster unkompliziert – und dann das Ganze nochmal = doppelter Spaß!!!

… inzwischen ist in der Küche der Reis angebrannt, weil ich den Wecker ignoriert nicht gehört habe, dabei sind die dazu gedachten Hähnchenschenkel noch nicht mal im Ofen…

also, schnell, schnell, schnell das Ganze nochmal – der blöde Topf kostet ewig Zeit – endlich alles wieder im Lot, neuer Reis kocht, die Schenkel bruzzeln im Ofen – SO, das hat ja nun ´ne Weile Zeit –

schnell also in der Zwischenzeit etwas weiter stricken. Supi, wieder Reihe 74 ! ? oh verdammt, die Zunahmen in Reihe 64, 68 und 72!!!

… auch wenn ich mich öfter in solchen Zeitschleifen bewege möchte ich trotzdem bei Catherines Frühjahrs-Jäckchen-knitalong mitmachen – mit Option „Ende offen“, aber – DABEI SEIN IST ALLES!