Es klemmt ein wenig…

irgendwie komme ich in diesem Jahr nur schwer in die Pötte – blogmäßig betrachtet jedenfalls…

Mittwochs ist immer die Zeit etwas knapp, Montags und Dienstags auch 😦

dabei habe ich schon einiges fertig genäht/ gestrickt, auch fotografiert und trage auch meine Sachen gerne und häufig – deshalb heute endlich mal wieder der Versuch ein Stück am

MeMadeMittwoch (wo noch viiiiel mehr sehenswertes an selbst gefertigter Kleidung auf Euch wartet) = klicks mal 🙂

zu zeigen:

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Ja, auch ich habe mir einen Poncho genäht und bei der wettermäßigen Entwicklung dieses Winters war das eine weise Entscheidung – denn es ist darin nicht so übertrieben warm, was mich freut 😀 aber warm genug.

Wie man sieht, ist das Ganze nur ein Rechteck (130 x 170 cm) aus wunderbarem Österreichischen Loden mit 2 Seiten, in das ich für den Kopf ein „Loch“ geschnitten habe, alles eingefasst mit Wolltresse, 4 Knopflöcher, immer 2 Knöpfe miteinander verbunden zum einknöpfen, so das ich den Poncho auch wenden kann. Dann kommt die schöne weiße Seite zum Vorschein (habe ich leider nicht extra fotografiert.

Dazu trage ich einen „Rollkragen“, den ich aus einem flauschig weichen Kunstfell genäht habe

ein Stück 90 x 70 gedoppelt und zum Kreis genäht – das war´s

Alles superleicht, zum Nachmachen geeignet.

Viel Spaß! Bis zum nächsten Mal 😀

Auf den Nadeln!

Dieses virtuelle Strick-Treffen, dass all monatlich auf dem Blog von „Maschenfein“ habe ich offen gestanden erst gestern entdeckt. 🙄  Doch nehme ich das mal zum Anlass, Euch heute zu zeigen, was ich in diesem Juli auf den Nadeln habe. Ich „laufe immer mehrgleisig“ – d.h. noch lange nicht, das angefangene Projekte auch beendet werden. Wenn sich etwas nicht so  entwickelt, wie erwartet, trenne ich rigoros auf 🙂 – Es bedeutet auch, das ich oftmals herum probiere, bis es mir gefällt oder eine neue Idee kommt… In diesem Juli habe ich dieses auf den Nadeln: P1020937 (FILEminimizer)

das Ziel ist eine Jacke mit dem Lacemusterschal, der sich bis zum Saum fortsetzen soll. Ich versuche immer Nähte zu vermeiden und verwende verschiedene Methoden, die meist an die Contiguous-Methode angelehnt sind. In diesem Fall bin ich nach der Methode „slanted sleeven von Ankestrick“ vor gegangen. Das Muster ist ein von mir verändertes klassisches Loch-Zopf-Muster. Mein zweites Projekt ist zweifarbiges Patent in Variationen – hier der Anfang:

Hierzu bin ich dabei, Anleitungen zu schreiben- dazu aber in den nächsten Tagen mehr 😀 Vielleicht hat ja jemand Lust, das mal Probe zu stricken? 🙂

Oberteil mit Schwäche ;-)

So wirklich zufrieden bin ich nicht, mit meiner Chanel-Versuchs-Jacke nach Burda 106 aus Heft 2/ 2013 Der Stoff, ein Baumwoll-Jacquard war sehr sperrig irgendwie, dann fand ich ewig keinen Kontraststoff, der mir gefiel – der, den ich fand war auch nicht einfach zu bearbeiten… ach, Mensch. Und das Ergebnis sitzt etwas knapp – an Druckknöpfe ist nicht zu denken, vielleicht mache ich ein Häkchen vorn.

Ja, und die Präsentation zur Qberteil-Challenge? Fällt momentan noch aus, weil ich kein Oberteil zum Oberteil habe O_o

Zur Jeans in Blau oder Blassgelb passt sie – aber mehr dazu wenn die TOP-Frage geklärt ist.

Modisch sicherer am Start sind diese Ladys auf dem Blog von Santa Lucia Patterns

4-Jahreszeiten-Rock am MMM

Diesem Rock ist das Wetter eigentlich egal 😎

Es ist ein selbst konstruierter 1/2 Teller und ich dachte eigentlich nicht, dass mir sowas steht…

ich habe ihn nun schon ein paarmal getragen und das gerne… bei kühlem Wetter mit dickerer Strumpfhose.

Was natürlich wieder klar ist, kein passendes selbst genähtes Oberteil… 😳 aber das muss noch werden…

Aber mein Blouson passt dazu!

Der Stoff ist ein Georgette aus Viscose u.a. der gut fällt und überwiegend glatt bleibt. Den Blouson habe ich schon hier gezeigt.

Hier könnt Ihr sehen, wer wie sonst noch echte Kleidung für echtes Wetter zeigt.

Zukunftsprojekt Chaneljacke!

Es gibt Dinge, über die ich erheblich länger nachdenke, als die tatsächliche Produktion später dauert…

So ein Projekt wird meine Chanel-Jacke.

Der Stoff winkte mir schon vor einiger Zeit bei Bastian in Hannover vom Regal herunter. Herr Bastian machte mir einen guten Preis und so konnte ich ihn (den Stoff) in meine Arme schließen 😉

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grau-schwarz-weiß-silber und da es kein Sommer-Bouclé ist, darf es auch dauern, solange es dauert.

Zunächst der Schnitt. Ich habe mich für eine Mischung aus Modell 106 und 107 aus der Burda, Heft 2/ 2013 entschieden

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das Foto zeigt Modell 106

der Schnitt scheint gut zu passen, weil er keine Abnäher hat und ich ihn mit der Quilt-Methode nähen möchte und ich doch dank eingeschränkter Fähigkeiten :-/ die Schwierigkeitsgrade ein wenig übersichtlich halten möchte…

der schöne Stoff darf sich noch ein bisschen ausruhen, denn ich werde erstmal eine Jacke zur Probe nähen. Schon tragbar – hoffentlich – aber ohne Quilten, erstmal so genäht, wie Burda es vorschlägt und den Schnitt anpassen.

einen kleinen Blick:

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es ist ein mint-grüner Baumwoll-Jacquard, der mit dunkelblau abgesetzt werden soll. Hier schon teilweise angepasst, als nächstes folgen die Paspeltaschen…

Ein paar Gedanken zur Kanten-Veredelung der späteren Jacke habe ich mir auch schon gemacht, ich probiere gerade ein paar Borten, die ich dann auf einen ausgefransten Streifen des Original-Stoffes setzen will.

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rechts ein gestrickter I-cord aus „Brazilia“-Garn, die anderen sind mit GGH „Mystik“ und „Ragtime“gehäkelt.

So weit – so gut 😀

gemogelt…

Das Wetter von heute ist leider nicht mehr das, was es noch vorgestern war 😥

deshalb nochmal ein wehmütiger Blick zurück auf Montag, als noch die Sonne schien:

P1020235 (FILEminimizer)das Shirt ist gekauft, der Rock – hier schon mal vorgestellt – ist aus der knipmode, so wie das Jäckchen (Juli 2014) auch.

P1020238 (FILEminimizer)der Stoff ist ein strukturierter Baumwoll-Jersey vom holl. Stoffmarkt

ich habe auf Knöpfe verzichtet, weil ich sie erstens nicht zu gekriegt hätte und ich es so auch stimmiger finde.

Dazu diese Schuhe

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– die muss ich jetzt mal zeigen, weil ich sie perfekt dazu finde was nicht selbstverständlich ist bei Gr 8,5

sicher mehr herbstliches stellt heute Katharina/sewing addicted sehr attraktiv beim Memademittwoch vor.

Dahin gehe ich jetzt erstmal stöbern 🙂

SWAP!

neulich stolperte ich über dieses Wort: SWAP – das heißt: Sewing with a plan, also Nähen mit Planung!?

Und wirklich – ich habe/hatte bisher im Grunde nur nach Lust und Gefühl genäht – ebenso Stoffe gekauft und eher nach Übungszweck genäht.

Inzwischen werden die Ergebnisse besser und ich wage mich auch an etwas schwierigere Sachen.

In letzter Zeit aber fange ich tatsächlich an zu planen, was ich in der/den kommenden Saison/s tragen möchte (ich möchte meine Arbeit wirklich nicht nur für eine Saison machen), was meine derzeitige Garderobe ergänzen könnte, welche Anlässe anstehen und so weiter… also, es sortiert sich allmählich 😀

Hier mal ein Blick auf den Kleiderständer in meinem Nähzimmer:

es sind Kleidungsstücke, die schon Richtung Herbst zeigen oder, die man immer tragen kann:

Hosenrock in ockerfarbenem Jeansstoff von „Schnittvision“

kleines Jäckchen aus dunkelblauem Baumwolljersey aus „Knipmode“ 7/ 2014

Rock „Skyline“ aus „Twinkle Sews“

Jersey-Schluppenbluse aus „Burda“ Heft 9/ 2007

Bleistiftrock in Petrol aus „Knipmode“ 7/ 2012

Alles werde ich noch einzeln vorstellen 🙂